Heute war ich bei einem unglaublich süßen 99active Moment dabei.

Wir haben Frühlingswichtel gefilzt. Draußen auf der Terrasse, auf dem Sofa, bei blauem Himmel, Sonne im Gesicht und Vögeln, die so laut gezwitschert haben, als wollten sie unbedingt dazugehören. Überall lagen Wolle, Filznadeln, kleine Perlen und diese besondere Ruhe, die entsteht, wenn Menschen gemeinsam etwas mit den Händen machen.

Es war kein großes Event. Es war viel schöner.

Es war klein, persönlich und nah. Mit genug Raum für Fragen, für Lachen, für Geschichten und für dieses vorsichtige Kennenlernen, das oft leichter wird, wenn man nicht einfach nur nebeneinander sitzt, sondern gemeinsam etwas entstehen lässt.

Wichtel-Filzen-Workshop

Und mitten in diesem Moment gab es für mich noch einen zweiten Moment. Einen, der mich sehr berührt hat.

Eine Teilnehmerin hatte über ein paar Ecken in einem WhatsApp-Status von diesem Wichtel-Filzen erfahren. Das Bild hatte sie sofort angesprochen. Diese kleinen Wichtel, die kleine Gruppe, der Ort nicht weit weg. Höchstens fünf Menschen. Überschaubar und schön.

Sie erzählte mir später, dass sie sich fast selbst ein bisschen über ihre Entscheidung gewundert hatte. Dieses Gefühl kennen wahrscheinlich viele: Man sieht etwas, fühlt sich angesprochen, meldet sich an und kurz danach kommt diese kleine innere Unruhe.

Wo habe ich mich da gerade angemeldet?

Also hat sie weitergelesen. Wer steckt dahinter? Was ist 99active? Worum geht es hier eigentlich?

Und dann saß sie da, mit ihrer Wolle, ihrem Wichtel und diesem sanften Leuchten in der Stimme, und erzählte mir, wie schön sie 99active findet.

Sie sagte, dass hier Momente entstehen, die sonst wahrscheinlich nie stattfinden würden. Dass es angenehm ist, wenn Gruppen klein bleiben. Dass man Menschen mit ähnlichen Interessen leichter kennenlernt, wenn man gemeinsam etwas macht. Dass wirklich Raum entsteht für Begegnungen, Gespräche, Ideen und Zuhören.

Ich glaube, genau dafür war ich in diesem Moment besonders dankbar. Nicht, weil jemand nette Worte über 99active gesagt hat. Sondern weil sie aus einem echten Erleben kamen.

Und dann erzählte sie von einer Freundin. Einer Freundin mit so vielen Talenten. Sie hatte ihr direkt von 99active erzählt, von der Möglichkeit, selbst so wunderschöne Momente anzubieten. Und vor allem davon, wie viel manchmal mit einem Kompliment beginnt.

Du kannst so viel.
Du solltest das auch anbieten.

Dieser Gedanke trifft für mich mitten ins Herz von 99active.

Weil ein echtes Kompliment manchmal viel mehr ist als ein netter Satz. Es kann jemandem zeigen, dass das, was für ihn selbst ganz normal geworden ist, für andere etwas Besonderes sein kann. Die Pasta, die immer alle lieben. Die Pflanzen, die auf dem Balkon jedes Jahr wachsen. Die kleinen Handgriffe beim Filzen, Töpfern, Fotografieren, Reparieren, Kochen, Bewegen. Dieses Wissen, das oft nebenbei im Alltag liegt und darauf wartet, geteilt zu werden.

Und vielleicht ist genau das eine der schönsten Bewegungen, die 99active auslösen kann.

Jemand sieht einen Moment in einem WhatsApp-Status und teilt ihn weiter. Ein Bild macht neugierig. Eine Person meldet sich an. Im Moment selbst entsteht Begeisterung. Danach denkt jemand an eine Freundin und sagt: Du kannst doch auch so viel, vielleicht wäre das etwas für dich.

So entsteht keine anonyme Reichweite. So entsteht Verbindung.

Eine kleine Verkettung von Komplimenten. Ein Kompliment für den Moment. Ein Kompliment für ein Talent. Ein Kompliment für die Idee, dass daraus etwas Gemeinsames entstehen darf.

Sie erzählte weiter. Von Loops, also regelmäßigen Momenten wie Yoga im Park, bei denen man wiederkommen kann, ohne sich für immer festlegen zu müssen. Jede Woche die Möglichkeit, dabei zu sein. Aber jedes Mal frei entscheiden. Nach Stimmung. Nach Zeit. Nach Leben.

Sie sprach über 99active mit so einer ruhigen Begeisterung, und ich saß einfach da und hörte zu, wie mir jemand 99active aus einem echten Gefühl heraus erklärte. Sie hat mir meine eigene Vision auf eine ganz echte Weise widergespiegelt. Und sie hat mir etwas gezeigt, was man nicht planen kann: Menschen spüren, wenn etwas echt gemeint ist.

Das war für mich ein unglaublich bestärkender Moment. Auch, weil ich weiß, dass ich diese Vision nicht allein zum Leben erwecken könnte. 99active entsteht nicht nur aus einer Idee. Es entsteht durch ein wunderbares Team, das mitdenkt, mitfühlt, ausprobiert, hinterfragt, baut, verbessert und immer wieder hilft, aus einem großen Gedanken etwas Greifbares zu machen. Ohne dieses Team wäre 99active nur eine Vision in meinem Kopf. Mit diesem Team wird es jeden Tag ein Stück mehr Wirklichkeit, und genau dafür bin ich sehr dankbar.

Genau deshalb werden wir auch immer wieder selbst Momente gestalten und teilnehmen, um nah am Gefühl zu bleiben. Wir möchten erleben, wie Menschen ankommen, wo sie lachen, wo sie zögern, wo Verbindung entsteht und wo etwas noch leichter, schöner oder menschlicher werden kann.

Denn 99active soll kein anonymes System werden, das aus der Ferne verwaltet, was vor Ort passiert. Wir möchten nah dran bleiben an den Menschen, an den kleinen Unsicherheiten vor dem ersten Dabeisein, an der Freude, wenn etwas gelingt, und an den Gesprächen, die plötzlich entstehen, weil jemand Wolle in der Hand hält, Yoga im Park macht oder beim Kochen erzählt, warum genau dieses Rezept schon seit Jahren zu seinem Leben gehört.

99active soll ein lokales Offline Social Network werden. Aber nicht als großes Wort, das man erklären muss. Eher als etwas, das man fühlt, wenn man beim nächsten Loop wiederkommt und nicht mehr ganz fremd ist. Wenn jemand lächelt und sagt: „Schön, dich wiederzusehen. Hattest du eigentlich Muskelkater nach dem letzten Mal?“

Vielleicht ist es genau so ein kleiner Satz, der aus einem einzelnen Moment langsam etwas Vertrautes macht. Und vielleicht braucht es dafür manchmal gar nicht mehr Programm, nicht mehr Druck und nicht das Gefühl, dass ein Moment bis zur letzten Minute gefüllt sein muss, sondern vor allem mehr Raum für das, was zwischen Menschen passiert.

Genau darüber möchten wir mit Hosts sprechen. In lokalen Hosting Communities, in denen Menschen nicht nur ihre Angebote sichtbar machen, sondern auch Erfahrungen teilen können. Wie viel Inhalt passt wirklich in einen Moment? Wie viel Zeit braucht Kennenlernen? Wann ist ein Format zu voll? Wann entsteht aus einem Kurs eine Begegnung?

Denn manchmal wird so viel getratscht und gelacht, dass nur die Hälfte von dem geschafft wird, was vorbereitet war. Und vielleicht ist das nicht das Problem. Vielleicht ist es ein Hinweis.

Vielleicht braucht ein guter Moment nicht immer mehr Inhalt, sondern mehr Gefühl dafür, was gerade entsteht.

Wir möchten, dass aus kleinen Momenten kleine Communities entstehen können. Dort, wo Menschen Lust haben, etwas miteinander zu teilen. Ein Host, der etwas kann. Ein Ort, der Raum gibt. Menschen, die neugierig genug sind, sich anzumelden. Und manchmal reicht genau das schon, damit etwas entsteht, das vorher noch keinen Namen hatte.

Vielleicht beginnt es mit einem Wichtel aus Wolle. Vielleicht mit Yoga im Park. Vielleicht mit einer Pasta, über die jemand sagt, dass sie viel zu gut ist, um sie nur im eigenen Freundeskreis zu kochen. Und vielleicht ist genau dieses Kompliment der kleine Anfang, den jemand gebraucht hat, um sich zu trauen.

Wichtel-Filzen-Workshop

Heute waren es Frühlingswichtel auf einer Terrasse, Sonne im Gesicht, Wolle auf dem Tisch und eine Teilnehmerin, die mir, ohne es zu wissen, meine eigene Vision zurückgeschenkt hat.

Und genau deshalb war dieser Moment für mich mehr als ein schöner Nachmittag. Er war ein leiser, warmer Blick darauf, was 99active werden kann, wenn Menschen es nicht nur nutzen, sondern fühlen.